Qualitätsmanagement-Zirkel



Wertschöpfung statt Verschwendung - Wie steigere ich die Produktivität?

Termin: 27.02.2020 , 08:30 - 11:00
Veranstalter: MEMA - Netzwerk der Emsland GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kunststoffnetzwerk
Veranstaltungsort: NINO-Hochbau
Nino-Allee 11
48529 Nordhorn
Anmeldung bei: Kunststoffnetzwerk
Thorsten Heilker
05921 / 962309
thorsten.heilker@grafschaft.de
Eine Unterscheidung der „Wertschöpfung“ von der „Verschwendung“ ist als Wort ganz offensichtlich und einfach. In der betrieblichen Praxis ist es jedoch sehr viel schwieriger, das Eine vom Anderen zu unterschieden. Wie finde ich insbesondere die verborgenen Verschwendungen heraus? Wie kann diese in wertschöpfende Tätigkeiten umgewandelt werden?

Fragen, die oft durch die Anwendung von KAIZEN, REFA, MTM, KVP und vieler anderer Werkzeuge und Methoden zur Arbeitsablaufanalyse beantwortet werden sollen. Dadurch können wertschöpfende und verschwendende Tätigkeiten zwar oftmals detailliert aufgezeigt werden, allerdings ist eine solche Vorgehensweise mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Dabei können Verschwendungen oft schon mit einem wesentlich einfacheren Ansatz der Datenauswertung gefunden werden, sofern dieser im Betrieb noch nicht etabliert ist: Mit dem Erstellen von Kostenstellen wird jeder Arbeitsplatz separat auswertbar. So wird sichtbar, in welchen Bereichen es Wertschöpfungsprobleme gibt, die anschließend behoben werden können. Für eine zukunftsorientierte und erfolgreiche Betriebsführung ist eine solche Vorgehensweise und die Durchführung der richtigen Maßnahmen elementar und überlebenswichtig.

Teil 1
Im ersten Teil werden die betrieblichen Zusammenhänge und die oft erlebte Praxis dargestellt. Gleichzeitig werden einfach anzuwendende erste Ansatz- und Lösungsmöglichkeiten für die Verbesserung der IST-Situation aufgezeigt, die sich in jahrelanger Einführungserfahrung immer wieder bestätigt haben.

Inhalt:
  • Beispiele für Verschwendung
  • IST-Auswertung der Kostenstellen
  • Produktivitätsmessung
  • 5 wichtige Optimierungsthemen
  • Durchlaufzeiten in Unternehmen
  • Auswertung nach Optimierungen
  • Bestandteile einer Arbeitsorganisation

Teil 2
Das ERP System als Basis einer erfolgreichen Digitalisierung
Eine ERP-Software ist elementare Voraussetzung und Grundlage für die Erfassung von Unternehmensdaten
und Steuerung zahlreicher Geschäftsprozesse. Das Ziel des Einsatzes ist der durchgängige Informationsfluss im
Unternehmen, das ERP System ist damit gleichzeitig Basis einer erfolgreichen Digitalisierung. Jedoch ist bereits
der Auswahlprozess sehr komplex und oftmals stellt sich in der späteren Nutzung Unzufriedenheit ein. Gründe
sind zu hohe Projektkosten, fehlende Anforderungen an das System oder auch Zusagen des Herstellers, die
später nicht realisierbar sind. Wie lässt sich all dies vermeiden? Wie führen die jeweils individuellen Anforderungen
der Unternehmen zum „richtigen“ ERP-System?

Inhalt:
Im Vortrag werden die entscheidenden Herausforderungen und Erfolgsfaktoren eines ERP Systems für die
optimale Hebung der Unternehmenspotentiale vorgestellt
  • Langfristige Verankerung in der Unternehmensstrategie
  • Identifizierung des Digitalisierungspotentials
  • Vorgehen im Auswahlprozess
  • Schätzung des optimalen Kosten-Nutzen-Effekts
  • Wahl des Scopes: Module, Schnittstellen
  • Anpassung der Software vs. Anpassung des Prozesses
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung mit dem Marktstandard
  • Reibungslose Integration / Migration

Referenten:

Heinz-Hermann Menke ist Geschäftsführer der Firma Menke MQA. Die Abkürzung steht dabei für die Methodische Qualitäts- & Ablaufoptimierung, mit der sich das Unternehmen nun schon seit 10 Jahren in der Beratung und Optimierung von sowohl großen, als auch insbesondere von kleinen und mittleren Betriebe (KMU) etabliert.

Bernd Doberanzke ist Geschäftsführender Gesellschafter der jKARAT GmbH. Seit über 25 Jahren ist er etablierter Berater von mittelständischen Unternehmen und unterstützt diese in allen Bereichen der
Digitalisierung von Unternehmensprozessen
In Zusammenarbeit mit: 



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